Fachvorträge2018-06-19T17:12:26+00:00

Fachvorträge der DDM 2017

Stahl- Email- Apparate zuverlässig und nachhaltig abdichten

Mittwoch, 08.11.2017 um 09:30 Uhr
Dipl.-Ing. Holger Schroers / W. L. Gore & Associates GmbH

Zur Herstellung und Weiterverarbeitung aggressiver chemischer Stoffe wie Anilinderivate, Schwefel- oder Salzsäure kommen Apparate aus Stahl- Email zum Einsatz. Die notwendigen Dichtungen zwischen den Bauteilen stellen dabei die Achillesferse dar. Aggressive Medien greifen diese an, wodurch sie undicht werden, die Anlagen beschädigen und eine Gefahr für die Mitarbeiter darstellen. Der Austausch der Dichtungen erfordert viel Zeit und Aufwand – mit entsprechendem Produktionsausfall. Ein neu entwickeltes Dichtungsband aus ePTFE (expandiertes Polytetrafluorethylen) wird vorgestellt. Es ist speziell auf die Herausforderungen in großen Stahl- Email- Apparaten ausgelegt und dichtet diese zuverlässig ab.

Beschichtete Elastomerbauteile. Verfahren, Varianten, Anwendungen

Mittwoch, 08.11.2017 um 10:30 Uhr
Matthias Georg / OVE Plasmatec GmbH

Beschichtete Elastomerbauteile. Verfahren, Varianten, Anwendungen Beschichtung von O- Ringen und anderen Produkten anhand der Prozesse der Firma OVE. Beschichtung allgemein. Verwendung von Gleitlack- Beschichtungen. Einflussfaktoren auf das Beschichtungsergebnis. Beschichtungsprozess. Prüfen von Beschichtungen. Beschichtungen in der Anwendung und Beispiele.

KLINGER CompenSil: Dichtheit und Standfestigkeit – ein Kompromiss?

Mittwoch, 08.11.2017 um 11:30 Uhr
Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Abt / Klinger GmbH
  • Unterschiedliche Anpassungsfähigkeiten von Faser- Dichtungen
  • Fehlerverzeihlichkeit (Montagefehler) von Faser- Dichtungen
  • Einsatzmöglichkeiten von KLINGER CompenSil

Geschlossenzelliger 2K PU Dichtungsschaum

Mittwoch, 08.11.2017 um 13:30 Uhr
Dipl. Ing. Volkan Cömert / Sonderhoff Chemicals GmbH

Minimierung des Gefahrenpotentials bei Sauerstoffanwendungen

Mittwoch, 08.11.2017 um 15:30 Uhr
Herr Jörg Skoda / IDT GmbH

Hochreiner Sauerstoff, wie er in vielen Prozessen der Chemie, Pharmachemie und Medizintechnik eingesetzt wird, gilt in verflüssigtem und gasförmigem Zustand und bei hohen Betriebsdrücken als äußerst gefährlich. In Verbindung mit Ölen und Fetten, kann sich technisch reiner Sauerstoff selbstentzünden und zu lebensgefährlichen Ausbränden führen. In vielen Bereichen der Anlagentechnik wird für die eingesetzten Dichtungswerkstoffe in Sauerstoffanlagen häufig ein BAM Zertifikat gefordert, wobei der BAM lediglich Prüfberichte und keine Zertifikate herstellt.

Graphitdichtungen neuster Stand – höchste Performance

Donnerstag, 09.11.2017 um 09:30 Uhr
Dipl. Ing. Marco Schildknecht / Frenezlit GmbH

In der gesamten Prozessindustrie haben sich Graphitdichtungen millionenfach bewährt. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede in Bezug auf die Performance vor allem im höheren Temperaturbereich. Dies liegt an der unvermeidlichen Oxidation des Graphits mit Sauerstoff. Hier hilft nur hochwertiger, oxidationshemmend ausgerüsteter Graphit, um die Temperaturanforderungen z. B. im Kraftwerkeinsatz zuverlässig abdecken zu können. Durch die moderne XP-Technologie ist es gelungen, mit Dichtungen aus expandiertem Graphit in eine neue Leistungsklasse vorzudringen. Die Oxidationsbeständigkeit des Graphits wird gesteigert. Darüber hinaus erhalten Graphitwerkstoffe mit XP- Ausrüstung eine bislang unerreichte Antihafteigenschaft. Mühsames Reinigen der Flansche mit der damit verbundenen unvermeidlichen Gefahr der Flanschbeschädigung gehört der Vergangenheit an.

Unternehmenspräsentation Haff-Dichtungen GmbH

Donnerstag, 09.11.2017 um 10:30 Uhr
Andreas Donges / Haff-Dichtungen GmbH

Als Hersteller von Flachdichtungen geben wir, die Haff- Dichtungen GmbH, einen Überblick über unser Unternehmen. In der Praxis ist es absolut notwendig, technisch korrekte Lösungen zu präsentieren. Dazu geben wir eine kurze Übersicht über unser Produktportfolio und die typischen Anwendungsbereiche.

Dichtheitsnachweis für Industriearmaturen im Kontext einer novellierten TA Luft

Donnerstag, 09.11.2017 um 11:30 Uhr
Herr Jörg Skoda / IDT GmbH

Im September hat die Bundesregierung den Referentenentwurf der neuen TA Luft veröffentlicht, die bis Mitte 2017 in Kraft treten soll. Die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) wird vom Bundesumweltministerium (BMUB) novelliert. In diesem Kontext erscheint es sinnvoll die Praxis der Erbringung des Dichtheitsnachweises für Industriearmaturen nach TA Lust genauer zu betrachten.

Berechnung von Flanschverbindungen nach der Finite-Elemente-Methode

Donnerstag, 09.11.2017 um 13:30 Uhr
Peter Thomsen / Lannewehr + Thomsen GmbH & Co.KG

Die üblichen analytischen Berechnungsverfahren für Flanschverbindungen und Apparate sind reine Festigkeitsberechnungen. Sie sind in der Regel ohne verfahrenstechnische Analysen und Nachweise. Üblicherweise werden sie den Anforderungen an einen realistischen Nachweis nicht gerecht. Wichtige Elemente, z.B. Plattierungen, Auskleidungen, Kräfte an Mutternauflageflächen werden nicht nachgewiesen. In allen Fällen werden die auftretenden Kräfte in eigentlich unrealistischer Weise gleichmäßig auf die Flächen verteilt. Die relative Ungenauigkeit der Berechnung führt aus Sicherhaitsgründen, zu Überdimensionierung und damit unnötig schweren Bauteilen, Im Apparatebau werden bereits seit Jahren erfolgreich Berechnungen nach der Finite- Elemente- Methode durchgeführt. Es wird ein Vergleich der auf ANSYS basierenden Finite- Elemente- Berechnung flangevalid zu üblichen Festigkeitsberechnungen nach AD 2000- Regelwerk, DIN EN 1591 – 1, ASME Section VIII Div. 1 App. 2 und VIII Div. 2 App. .16, VDI 2230- 2 durchgeführt.

Der elegante Weg zur Kontaminationsfreiheit

Donnerstag, 09.11.2017 um 15:30 Uhr
Mathias Meyer / INTERSEAL Dipl.-Ing. Rolf Schmitz GmbH

Traditionelle Dichtungssysteme in der chemischen und pharmazeutischen Herstellung sind stets verbunden mit Kontamination des Produkts, sei es durch Sperrflüssigkeiten oder Verschleiß. Anhand zweier Fallbeispiele wird die Wellenlippendichtung vorgestellt, welche eine 100%-tige Freiheit von Kontamination sicherstellt. Eine Betrachtung der Gesamtlebenskosten des Einsatzes der Dichtung schließt den Vortrag ab.

Steel enamel: seal equipment reliably and permanently

Wednesday, 08/11/2017 at 09:30 h
Dipl.-Ing. Holger Schroers / W. L. Gore & Associates GmbH

For the preparation and further processing of aggressive chemical substances such as aniline derivatives, sulphuric acid or hydrochloric acid, equipment made of steel enamel is used. The necessary seals between the components represent an Achilles’ heel. Aggressive substances attack them, causing them to leak, damaging equipment, and present a danger to employees.  Replacing the seals requires a great deal of time and effort, with a corresponding loss of production. But now there is a newly developed sealing tape made of ePTFE (expanded polytetrafluoroethylene), specifically designed to meet the challenges of large steel enamel equipment and seal it reliably.

Coated elastomer components: processes, variants, applications

Wednesday, 08/11/2017 at 10:30 h
Matthias Georg / OVE Plasmatec GmbH

Coating of O-rings and other products using the OVE company’s processes. Coating in general. Use of lubricating varnish coatings. Influencing factors on coating performance. Coating process. Testing coatings. Coatings in application and examples.

KLINGER CompenSil: density and stability – a compromise?

Wednesday, 08/11/2017 at 11:30 h
Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Abt / Klinger GmbH
  • Differing adaptability characteristics of fibre seals
  • Fault-forgiveness (assembly errors) of fibre seals
  • Application possibilities of KLINGER CompenSil

Closed cell 2K PU sealing foam

Wednesday, 08/11/2017 at 13:30 h
Dipl. Ing. Volkan Cömert / Sonderhoff Chemicals GmbH

Minimization of potential hazards in oxygen applications

Wednesday, 08/11/2017 at 15:30 h
Herr Jörg Skoda / IDT GmbH

High-purity oxygen, as used in many chemistry, pharmacology and medical technology processes, is considered to be extremely hazardous in liquefied and gaseous form and at high operating pressures. In connection with oils and greases, technically pure oxygen can self-combust and lead to life-threatening burnouts. In many areas of plant engineering, a BAM certificate is often required for the sealing materials used in oxygen systems, whereby the BAM only produces test reports and no certificates.

The latest graphite gaskets: highest performance

Thursday, 09/11/2017 at 09:30 h
Dipl. Ing. Marco Schildknecht / Frenezlit GmbH

Graphite gaskets have proven themselves millions of times over in the entire process industry. However, there are significant differences in performance, especially in the higher temperature range. This is due to the inevitable oxidation of the graphite with oxygen. In this area, only high-quality, oxidation-inhibiting graphite helps to meet the temperature requirements, such as in use in power plants. Thanks to state-of-the-art XP technology, it has been possible to achieve a new performance class with expanded graphite gaskets. The oxidation resistance of the graphite is increased. In addition, graphite materials with XP equipment give an anti-skid property previously not achieved. Troublesome cleaning of the flanges, with the associated inevitable danger of flange damage, is a thing of the past.

Company presentation: Haff Seals GmbH

Thursday, 09/11/2017 at 10:30 h
Andreas Donges / Haff-Dichtungen GmbH

As a manufacturer of flat gaskets, we provide an overview of our company, Haff Seals GmbH. In our industry, it is absolutely necessary to present technically correct solutions. We provide a brief overview of our product portfolio and typical application areas.

Leak detection for industrial valves in the context of the amended “TA Luft”

Thursday, 09/11/2017 at 11:30 h
Herr Jörg Skoda / IDT GmbH

In September, the Federal Government published the proposal for the drafting of the new “TA Luft,” which went into effect mid-2017. The Technical Instructions for the Protection of Air (TA Luft) are amended by the Federal Ministry of the Environment (BMUB). In this context, it would seem sensible to look more closely at the practice of providing leak detection for industrial fittings according to TA Luft.

Calculation of flange connections using the finite element method

Thursday, 09/11/2017 at 13:30 h
Peter Thomsen / Lannewehr + Thomsen GmbH & Co.KG

The usual analytical calculation methods for flange connections and appliances are pure strength calculations. They are usually without process analysis and evidence. Usually, they do not meet the requirements for realistic proof. Important elements, such as plates, linings, and forces on nut support surfaces, are not detected. In all cases, the occurring forces are distributed evenly to the surfaces in an unrealistic way. The relative inaccuracy of the calculation leads on safety grounds to over-dimensioning and thus unnecessarily heavy components. Calculations have been successfully conducted in apparatus engineering for years using the finite element method. A comparison of the ANSYS-based finite element computation “flange valid” to conventional strength calculations was conducted according to AD 2000 Regulations, DIN EN 1591-1, ASME Section VIII Div. 1 App. 2 and VIII Div. 2 App. .16, VDI 2230-2.

The elegant way to be free from contamination

Thursday, 09/11/2017 at 15:30 h
Mathias Meyer / INTERSEAL Dipl.-Ing. Rolf Schmitz GmbH

Traditional sealing systems in chemical and pharmaceutical manufacturing are always associated with contamination of the product, whether due to barrier fluids or wear. On the basis of two case studies, the shaft lip seal is selected, which ensures a 100% freedom from contamination. The presentation concludes with a consideration of the total life costs of the use of the seal.